An den vergangenen Samstagen, dem 7. und dem 14. Juni, fanden die ersten beiden von insgesamt 4 Veranstaltungen des Projekts UNIBEL in Mannheim statt.
In einem Zeitungsartikel des Mannheimer Morgens anlässlich des ersten Event-Nachmittags wurde vergangene Woche noch einmal darauf ingewiesen, dass es sich bei den Veranstaltungen um einen Probelauf handelt, bei dem ein Vorgehensmodell zur spielerischen Vermittlung von komplexen Themenstellungen, insbesondere aus Politik und Gesellschaft, getestet werden soll.
Die ersten Eindrücke wurden mit Hilfe der begleitenden Erhebung als sehr positiv bewertet. Wichtig war nach der ersten Veranstaltung vor allem, dass es bei der Zahl der (freiwilligen) Teilnehmer zu keinem Einbruch beim zweiten Termin kam. Um so erfreulicher war es, als man wieder die ursprüngliche Teilnehmerzahl bestätigen konnte.
Wichtig wird es im Folgenden sein, die positiven und negativen Rückmeldungen der Jugendlichen, sowohl in Bezug auf die Akzeptanz der Veranstaltungen als auch die Erreichbarkeit der erwünschten Lernziele, zu erfassen und auszuwerten.
Erst dadurch können genügend Hinweise gesammelt werden, ob und wie dieses Vorgehensmodell auch flächendeckend, z.B. im Schulunterricht, einen Beitrag zu mehr Beteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund am gesellschaftlichen Leben, insbesondere auch bei der demokratischen Vertretung ihrer Interessen, leisten kann.